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Videoüberwachung nicht einfach hinnehmen!
Die Stadt Zürich möchte zur Abschreckung von Vandalismus an Schulen Überwachungskameras einführen. Dies scheint nach Argumentation des Stadtrates legitim. Ihr Reglement setzte der Videoüberwachung enge Grenzen und die Privatsphäre bleibe gewahrt. Die JUSO Stadt Zürich zeigt sich jedoch kritisch gegenüber allen neuen Installationen von Überwachungskameras und wird die Einhaltung des Reglements scharf beobachten.
Die JUSO Stadt Zürich verurteilt jegliche Art von sinnlosen Zerstörungsorgien. Seelenlose Gegenstände mit Hilfe von Kameras zu schützen, scheint uns aber eine naive Lösung zu sein. Videokameras verdrängen nur das Problem der Sachbeschädigung anstatt es zu lösen! Anstatt mit Zivilcourage oder aufsuchende Sozialarbeit den Randalierern zu begegnen, wird die Verantwortung einfach an die Kamera delegiert. Durch die Überwachung verschieben sich die Sachbeschädigungen an andere Orte. Will dort die Stadtregierung dann ebenfalls mit Kameras einschreiten? Vielleicht an Orte bei denen der Schutz der Privatsphäre nicht mehr gewährleistet werden kann? Die JUSO erkennt die Tendenz Richtung Ausbau des Überwachungsapparats und wird weiterhin auf diese gefährliche Entwicklung aufmerksam machen.
Die JUSO Stadt Zürich fordert den Stadtrat somit eindringlich dazu auf, auf die Videoüberwachung zu verzichten. Die vielen Kameras werden in Zukunft Einbrecher und Sachbeschädiger nicht daran hindern, weiterhin ihr Unwesen zu treiben. Die Videoüberwachung löst nicht das Problem.
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