
Platz für alle!
Zahlbare Räume für Wohnen und Kultur, keine Räumung besetzter Häuser.
In Zürich ist es – gerade für wenig Verdienende, Familien oder Studierende – fast unmöglich geworden, eine zahlbare Wohnung zu finden. Mit Immobilien wird Spekulation betrieben und immer mehr Liegenschaften werden „luxussaniert“. So werden die Mieten für breite Teile der Bevölkerung unbezahlbar.
Diese Entwicklung müssen wir stoppen, bevor es zu spät ist: Die Bedingungen für Genossenschaften, die günstigen Wohnraum erstellen wollen, müssen verbessert werden. Zudem muss die Stadt selbst aktiv werden – dank mehr kommunalem Wohnungsbau muss in Zürich „Wohnen für alle“ möglich sein.
Gute und günstige Wohnungen braucht es in der ganzen Stadt: Es darf nicht sein, dass in einigen Quartieren fast ausschliesslich exklusive Appartements zu mieten sind, während in anderen Stadtteilen die Wohnungen zwar zahlbar, aber kaum noch bewohnbar sind.
Aus diesen Gründen unterstützt die JUSO auch die Initiative „Wohnen für alle!“. Ihr Ziel ist eine gute Durchmischung der Bevölkerung in den Quartieren und den Erhalt von preiswertem Wohn- und Gewerberaum für alle. Bis ins Jahr 2040 soll mindestens ein Drittel aller Mietwohnungen im Besitz von gemeinnützigen Wohnbauträgern (Genossenschaften, Stiftungen oder Stadt) sein.
Das Recht auf ein Dach über dem Kopf steht vor dem Recht auf Eigentum. Leerstehende Häuser, die besetzt wurden, sollen nicht geräumt werden – besonders dann, wenn (noch) keine konkreten Bauvorhaben vorliegen (bsp. Binz). So entstehen Freiräume, die das kulturelle Leben in Zürich bereichern und unserer Stadt vielfältige Anstösse geben.
„Zürich für alle!“ gibt es nur dann, wenn auch alle die Möglichkeit haben, hier zu wohnen und zu leben. Schaffen wir jetzt die Voraussetzungen dafür!
Nächste Termine
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13. März 2012 - 19:00
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17. März 2012 - 10:00
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30. März 2012 - 19:00
