
Gerechte Löhne und Jobs für alle!
1:12 gemeinsam für gerechte Löhne, mehr Lehrstellen, ein Jahr Weiterbeschäftigungsgarantie.
Die Finanzkrise 2008 hat uns deutlich vor Augen geführt, wie einige wenige über Jahre auf Kosten der grossen Mehrheit schamlos abkassierten. Ihr rücksichtsloses Treiben ging zu weit, die Finanzkrise brach über uns herein. Aber nicht die Schuldigen bezahlen den Schlamassel, sondern wir alle mit unseren Steuergeldern, mit unseren Jobs. Diesem Treiben wollen wir ein für alle Mal einen Riegel schieben. Deshalb haben wir im Oktober 2009 die 1:12-Initiative für gerechte Löhne lanciert.
Mit dieser Initiative verlangen wir, dass in einem Unternehmen der höchste ausbezahlte Lohn das 12-fache des tiefsten ausbezahlten Lohns nicht übersteigt. Das heisst also, dass der Chef/die Chefin im Januar nicht schon mehr verdient haben darf, als der unterste Angestellte/die unterste Angestellte danach erst im ganzen Jahr (Januar bis Dezember plus 13. Monatslohn).
Heute verdient Vasella bei der Novartis 720 Mal mehr als sein/e unterste/r Angsetellte/r. In der CS müssten jene mit dem tiefsten Einkommen 300 Jahre lang arbeiten, um so viel zu verdienen wie der Chef (Herr Nargolwala) in nur einem Jahr einsackt. Die durchschnittliche Lohnspanne in der Schweiz beträgt 1:56. Damit sich ein Abzocker mal vorstellen kann, wie es sich mit einem 56 Mal kleineren Einkommen leben lässt: Eine Tasse Kaffe würde ihn 196.- kosten, ein Briefversand per B-Post 47.60.
Mit unserer 1:12-Initiative für gerechte Löhne (hier unterschreiben)
- werden die erwirtschaften Gewinne endlich fair verteilt,
- wird dem schamlosen Abzocken der Topmanager endlich eine Schranke gesetzt,
- bestimmt wieder das Volk die Spielregeln der Wirtschaft.
Die Folgen der Finanzkrise werden wir im Verlaufe des Jahres 2010 immer mehr und deutlicher zu spüren bekommen. Die Arbeitslosigkeit wird auf 5% steigen. Diese Folgen treffen die Jugendlichen speziell. Unternehmen entlassen als erste Junge und sparen beim Lehrstellenangebot. Dies hat fatale Folgen für die Betroffenen und unsere Gesellschaft. Wer schon als Jugendliche/r arbeitslos wird, von der Sozialhilfe abhängig ist, dem fällt der Schritt zurück in die Arbeitswelt sehr schwer. Und wem eine Ausbildung verwehrt bleibt, dem wird eine Aufnahme in unsere Gesellschaft verunmöglicht. Jede/r hat ein Recht auf eine Erstausbildung. Deshalb muss das Lehrstellenangebot ausgebaut werden. Nach der obligatorischen Schulzeit darf kein/e Jugendliche/r in der Stadt Zürich mehr ohne Lehrstelle dastehen. Und nach der Lehre soll niemand mehr in die Wüste geschickt werden! Deshalb fordern wir von den Unternehmen, dass sie für ein Jahr Weiterbeschäftigung sorgen.
Nächste Termine
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13. März 2012 - 19:00
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17. März 2012 - 10:00
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30. März 2012 - 19:00
