Wir machten deutlich, dass die UBS ein Tatort ist: Aktion vor der UBS.
 

Crime Scene UBS

Als CSI-AgentInnen sperrten wir gestern das Gelände vor der UBS am Paradeplatz in Zürich grossflächig ab. Zeugenaussagen wurden aufgenommen und nach Spuren gesucht. Denn: Die UBS ist ein Tatort.

Die Abzocker-Manager der UBS wollen nämlich an der heutigen Generalversammlung, dass ihnen von den Aktionärinnen und Aktionären eine Decharge erteilt wird. Somit würden sie aus der (Mit-)Verantwortung am Finanzschlamassel gezogen und müssten für ihre Handlungen, mit denen sie die Schweiz arg gefährdeten, nicht gerade stehen.

Die UBS ist und bleibt eine Maschinerie der Abzocker. Die Bank sträubt sich auch in wirtschaftlich harzigen Zeiten nicht davor, ihren Managern horrende Gehälter auszuzahlen. Und als das Unternehmen floppte, musste der Staat einspringen - was wenig an den bisherigen Lohnpraktiken änderte.

In Zukunft muss die Grossbank und ihre Manager besser unter Kontrolle sein. Zumal ihre Handlungen nicht nur die AktionärInnen betrifft, sondern das ganze Volk! Wir unterstützen deshalb die Vorschläge der SP, die Gefahr die von den Grossbanken ausgeht einzudämmen. Ebenso braucht es eine PUK, die endlich Licht ins UBS-Debakel bringt - und endlich die Verantwortlichen benennt.

Und dann braucht es auch griffige Massnahmen, welche die unverantwortlichen Abzocker-Manager stoppt. Also genau das, was wir mit der 1:12-Initiative tun.

Tagesschau vom 14.04.2010

Kommentare

das bild isch eifach geniau

das bild isch eifach geniau das müst man in verschidene stäten in der schweiz machen !

CSI-Aktion in Basel und am Paradeplatz

Die CSI-Aktion in den Medien:

Liebe Linke... Ausser

Liebe Linke... Ausser "ANTI", "Mehr Steuern und Gebühren", "Mehr Regulierungen und Gesetze" - Was habt Ihr denn noch zu bieten? Wo bleiben konstruktive Vorschläge zum Umgang mit den Herausforderungen (nicht bloss Problemen!) einer globalisierten Welt? Einer Welt, in der die grosse Masse etwas besser leben will, also einen kleinen materiellen Wohlstand in Freiheit (des eigenen, selbstbestimmten Handelns) auch geniessen möchte? Deshalb wäre es an der Zeit, den verstaubten Sozialismus des 19. Jahrhunderts beiseite zu legen und den Weg des erneuerten Bürgertums unseres Jahrhunderts zu beschreiten. Mit all seinen Schwierigkeiten und Problemen. Denn schliesslich basieren diese bloss auf den natürlichen Gesetzmässigkeiten von Evolution und Verhaltensbiologie.

Oho, ein Soziobiologe

Oho, ein Soziobiologe :-) Frage an Marabu: Was wäre deiner Meinung nach die ESS einer stabilen menschlichen Gesellschaft? Und welche Hauptstrategien kannst du ausmachen innerhalb des menschlichen Verhaltensrepertoires? Hat sich der Pool an Strategien deiner Meinung nach in den letzten paar Tausend Jahren verändert? Wenn ja, was ist neu und was ist besonders problematisch? Ausführlicher Bericht an protostomia [ät] gmail [dot] com :) Zu sagen, unsere Probleme seien nur durch Evolution und Verhaltensbiologie bestimmt ist natürlich schon richtig, aber du musst unbedingt immer gleich ausführen, welches deiner Meinung nach denn die wichtigsten Faktoren sind und vorallem, wie man ihnen entgegenwirken kann, sonst wirst du zu schnell als Sozialdarwinist abgestempelt...

Lassen wir mal die Wissenschaften...

... und betrachten die Sache "ideologieunabhängig"! Freiheit bedingt, "falsche" Wege beschreiten zu dürfen (Schliesslich kann "falsch" oder "richtig" erst in einem genügend zeitlichen Abstand beurteilt werden. Alle "-ISMEN" sind immer gescheitert, weil sie die Menschen "ihren" Pfad beschreiten liessen, oder besser gesagt zu beschreiten zwangen. Ich finde es beängstigend, wenn man immer wieder versucht die Leute glauben zu machen, eine "gerechte" Gesellschaft sei realisierbar. Und das tun doch Linke andauernd, nicht wahr? Schon in den verstaubten Ideen J.-J. Rousseau's findet man die Vorstellung, "...dass die Menschen von Natur aus gut, und nur die Gesellschaft, die Zivilisation schlecht sei." Übrigens zählte dieser Mann (er lebte seine eigenen Ideen überhaupt nicht) zu den Meilensteinen auf dem Weg in Richtung der totalitären roten und braunen Diktaturen des 19. Jhdts.

Korrektur: der letzte Satz mein:

..."In Richtung der totalitären roten und braunen Dikataturen des 20. Jahrhunderts" / Sorry.

wayne?^^

wayne?^^

Abzokerei - Tatort Übergrossbanken

Liebe Juso Eure Aktionen sind immer wieder ein Farbtupfer in der Politlandschaft. Nur bewirken sie wohl kaum mehr als die noch so ehrlich zornigen Kommentare an den volkloredemokratischen Aktionärsversammlungen. Irgendwie muss man der Wut über deren Gehabe, deren arrogant rücksichtslosem Verhalten etwas nachhaltiger einbringen. Mir ist da eine Idee aufgetaucht die jeder für sich ohne viel Aufwand vollziehen könnte und die über die Kunden diese Banken an einem Nerv treffen könnten. Alle Zahlungen auf Konten dieser Banken werden erst nach der ersten Mahnung bezahlt. Diese ging halt einfach so vergessen, wie auch die anständigen Menschen, das arbeitende Volk vergessen geht. Alle übrigen Zahlungen auf andere Konten werden rechtzeitig vollzogen. Es trifft zwar dann im ersten Moment die Kunden der Bank, aber die können in der freien Marktwirtschaft die Zahlungskonten ja auf anderen Banken einrichten. Im schlimmsten Fall merken sie dann, dass sie bei denen weniger geschröpft werden und wechseln gleich ganz. Liebe Grüsse